Nichteisenmetalle – kurz NE-Metalle – sind Metalle und Legierungen, die kein oder nur sehr wenig Eisen enthalten. Sie gehören nicht zur Gruppe der eisenbasierten Werkstoffe (Stähle und Gusseisen) und zeichnen sich durch eine Vielzahl wertvoller Eigenschaften aus, wie geringes Gewicht, hohe Korrosionsbeständigkeit, gute elektrische Leitfähigkeit und gute Umformbarkeit.
Wichtige Eigenschaften
- Korrosionsbeständigkeit – Viele NE-Metalle oxidieren kaum oder bilden eine schützende Passivschicht
- Geringes spezifisches Gewicht – Ideal für Leichtbauanwendungen (z. B. Aluminium, Magnesium)
- Gute elektrische und thermische Leitfähigkeit – Besonders bei Kupfer, Silber und Aluminium
- Nicht magnetisch – Für spezielle Anwendungen in Elektrotechnik und Sensorik geeignet
- Recyclingfähigkeit – NE-Metalle sind wirtschaftlich und ökologisch gut wiederverwertbar
Typische NE-Metalle
- Kupfer (Cu) – Hervorragende Leitfähigkeit, korrosionsbeständig
- Aluminium (Al) – Leicht, gut verformbar, oxidationsbeständig
- Zink (Zn) – Korrosionsschutz durch Verzinken, gut gießbar
- Nickel (Ni) – Beständig gegen Hitze und Chemikalien
- Magnesium (Mg) – Sehr leicht, für ultraleichten Metallbau
- Blei (Pb) – Weich, dämpfend, beständig gegenüber Säuren
Anwendungen
- Elektrotechnik – Leiter, Kontakte, Spulen
- Fahrzeug- und Luftfahrtindustrie – Leichtbauteile aus Aluminium- und Magnesiumlegierungen
- Maschinenbau – Lager, Gehäuse, Ventile
- Bauindustrie – Dach- und Fassadenbleche, Fensterprofile
- Medizintechnik und Chemieanlagenbau – Beständige Werkstoffe für aggressive Medien
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