Funkenerosion, auch bekannt als Electrical Discharge Machining (EDM), ist ein thermisches, abtragendes Fertigungsverfahren zur hochpräzisen Bearbeitung leitfähiger Materialien. EDM gilt als Schlüsseltechnologie in der Herstellung anspruchsvoller Form- und Stanzwerkzeuge für die Serienproduktion von Metall- und Kunststoffteilen in nahezu allen Industriezweigen.
So funktioniert die Funkenerosion:
Der Erodierprozess findet in einem mit dielektrischer Flüssigkeit gefüllten Arbeitsbecken statt. Zwei Elektroden treten dabei in kontrollierte elektrische Wechselwirkung:
- Das Werkzeug ist eine endlos zugeführte Drahtelektrode, an die eine Spannung angelegt wird.
- Das Werkstück bildet die Gegenelektrode.
Sobald sich die Elektrode dem Werkstück nähert, kommt es zu einem kontrollierten Funkensprung. Hochfrequente Pulsgeneratoren erzeugen dabei bis zu eine Million Entladungen pro Sekunde. Ein regelrechtes Funkeninferno entsteht – mit Plasmatemperaturen über 10.000 °C, während das Werkstück selbst nahezu kalt bleibt.
Jeder einzelne Funke verdampft Metallatome punktgenau und erzeugt einen mikroskopisch kleinen Materialabtrag. So entsteht ein mikrogroßer Kanal, präzise geführt entlang einer programmierten Kontur – µm-genau, verzugsfrei und ohne mechanische Krafteinwirkung.
Leistungsstark und formgenau:
- Schnittgeschwindigkeiten bis 400 mm²/min
- Höchste Maßgenauigkeit bei komplexen Geometrien
- Berührungslose Bearbeitung – ideal für empfindliche Teile
- Perfekte Ergebnisse bei gehärteten Werkstoffen
- Glatte Oberflächen und scharfe Innenkonturen
bedra: Hochleistungs-Drahtelektroden für die Funkenerosion:
Die Qualität der Drahtelektroden für die Funkenerosion ist entscheidend für Prozesssicherheit, Schnittgeschwindigkeit und Oberflächengüte.
bedra Drahtelektroden sind speziell für die leistungsstarke EDM-Bearbeitung entwickelt – für höchste Präzision, Standzeit und Prozessstabilität auf allen marktgängigen Erodiermaschinen.


